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Ein leerer
Geist

Hilft uns die Meditation, uns von unseren Gedanken zu lösen? Viele Meditierende scheinen das zu erwarten. Doch die Gedanken sind nicht das Problem, schreibt Torbjørn Hobbel. Sie sind integraler Teil des Meditationsprozesses und repräsentieren Unterströmungen unseres Bewusstseins, die an die Oberfläche gelangen, wenn der Geist in einem offeneren und empfänglicheren Zustand ist. Der Umgang mit diesen Gedanken unterscheidet die Acem-Meditation von den meisten anderen Methoden.
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Ein außergewöhnlicher Kurs

"In diesem Kurs haben die Dozenten keine langen Vorträge über Kommunikationstheorie gehalten. Stattdessen ging es darum, dass wir entdecken, auf welche Weise wir kommunizieren." Edwin Mac Gillavry, ein Anwalt aus Leiden in den Niederlanden, hat einen Lehrgang in interpersoneller Kommunikation bei Acem in Norwegen besucht. Zurück kam er mit einem klareren Verständnis von dem, was seinen Verhaltensmustern zugrunde liegt.
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Warum in den Zwanzigern meditieren?
"Wer bin ich?" und „Welches Leben möchte ich führen?" Junge Menschen, die meditieren, finde ACEM Meditation hilfreich, wenn das darum geht, über ihre eigene Identität nachzudenken. Es ist eine effektive Möglichkeit, mit den elementaren Seiten unseres Seins in Kontakt zu kommen. Aber "persönliches Wachstum"? Was für ein abstrakter Begriff. Es geht einfach darum, mehr aus dem Leben heraus zu holen.
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Überblick über die Meditationsforschung
In einem neulich erschienenen, groß angelegten amerikanischen Überblick über Meditationsforschung wurde 31 Mal Bezug auf Acem-Meditation genommen; dabei wurden sieben Studien über Acem-Meditation evaluiert.
Die 500-seitige Besprechung »Meditation Practices for Health: State of the Research« (Gesundheitsfördernde Meditationspraktiken: Der Stand der Forschung) von Ospina et al. wurde von unabhängigen Forschern im Auftrag des Büros für Gesundheitsforschung und –qualität des US-Gesundheitsministeriums zusammengestellt. Der Großteil der Studien beschäftigt sich mit Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Drogenmissbrauch. Der Überblick kommt zu dem Schluss, dass Meditation positive Auswirkungen auf Bluthochdruck und andere Probleme hat. Er ist in seiner kompletten Form hier (pdf) erhältlich.
Der norwegische Arzt und Wissenschaftler Erik E. Solberg, ein Fachmann für innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin, ist mit acht Veröffentlichungen in der Referenzliste vertreten. Seine Doktorarbeit aus dem Jahre 2004 behandelt vornehmlich die psychophysiologischen Effekte der Acem-Meditation.
Seine Thesen sind im kürzlich erschienenen Buch: »Fighting Stress: Reviews of Meditation Research.« (Kampf gegen den Stress: Ein Überblick über die Meditationsforschung) zusammengefasst. Darin sind auch allgemeinverständliche Besprechungen weiterer Meditationsforschungsprojekte enthalten. |
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